|

Frank Schroeder: Nuraghische Geister
Vier Erzählungen
ISBN 978-3-971175-11-2
Hardcover
Format 12,4 x 21,5 cm, 90 Seiten
Preis: 14,90 Euro
„Vier höchst amüsante Erzählungen!“ Karin Engler, MDR
„Schroeders Metapherreichtum und Wortwitz begeistern!“ Alexander Lorenz, Thüringer Allgemeine
„Kraftvoll, fesselnd, mit viel Humor!“ Marion Lubig, Bucher Bote
Vier - angeblich anonyme - Erzählungen, an die der Herausgeber auf abenteuerliche Weise gelangt sein will:
„Nuraghische Geister“ - das sind die toten Seelen der sardischen Ureinwohner - sie treiben ihr Unwesen in stürmischen Gewitternächten, sie führen gemeinsam mit wilden Schweinen, tausenden von Zikaden und allen Dämonen der Macchia ihren tödlichen Höllentanz auf. Und doch sind sie nicht die wirklichen Mörder ...
In der romantisch-schaurigen Piraten-Geschichte „Das Glück des Monsieur Flamboyant“ hat ein einfacher Fischersohn die Pflicht auferlegt bekommen, den berüchtigten einäugigen Piraten Claude Corbusier zu köpfen. Das Schicksal der beiden Männer verknüpft sich auf ungeahnte Weise ...
„Die Kannibalen von Acuario“ - auf der Karibikinsel Acuario dröhnen die Trommeln in die Nacht, Rauch steigt auf, es riecht nach verbranntem Fleisch, Rum, Schweiß und Blut. Ein Segelschiff legt an, nicht ohne Grund: Eine Schatzkarte des berüchtigten britischen Freibeuters Henry Morgan führte sie an diesen Ort. Doch die Kannibalen sind auf die Schatzsucher vorbereitet ...
„Der Rumpanscher von Padua“ - rührt in seinem moderigen Keller geheimnisvolle alkoholische Wässerchen zusammen, er hintergeht auch seine Ehefrau, die sich dafür auf furchtbare Weise rächt.
|

Frank Schroeder: Tod im Weinkeller
Weinkrimis
ISBN 978-3-971175-35-8
Hardcover
Format 12,5 x 21 cm, 100 Seiten
Preis: 13,00 Euro
Mit diesen Erzählungen:
„Tod im Weinkeller“ - die Titelgeschichte des jüngsten Bandes mit Erzählungen von Frank Schroeder offenbart tiefe Einblicke in einen verschlossenen Weinkeller, und zugleich in die Seele einer freundlichen Ehefrau, die dort ihren Liebsten weintrunken zu entsorgen gedenkt. Doch sie hat die Rechnung ohne den Zufall gemacht …
„Messwein“ - Eine Geschichte, in der nicht nur ein Pfarrer durch den übermäßigen Genuss besten Messweines auf moralische Abwege gerät. Eine solche Geschichte kann kein Happyend haben – im Gegenteil! Nur die Frage, wer diesem unbotmäßigen Treiben ein tödliches Ende bereitet, bleibt offen: War es göttliche Fügung? Oder doch nur der Zufall?
Die Geschichte „Traminer Spätlese“ beschreibt einen unerwarteten Tod im Weinkeller! Inklusive der Gebrauchsanweisung, wie man die Leiche todsicher und unauffällig entsorgt, und einschließlich der überaus professionellen Anleitung „Wie verkostet man einen Wein richtig“ für Fortgeschrittene. Schlürfen nicht vergessen!
In der Short Story „Alter Junge“ erhalten all jene einen Geschenktipp, die demnächst einen runden Geburtstag zu feiern haben. Natürlich geht es auch hier nicht ohne einen Toten ab.
In der Geschichte „Nachtstück“ versetzt Sie Frank Schroeder gedanklich in das Mutterland des Whisky: In ein irisches Gruselschloss. Dort geschehen merkwürdige Dinge, an deren gespenstischem Ende eine Schnecken-Invasion, ein Toter und ein leergetrunkener Weinkeller stehen.
„Die Weinkönigin von Forêt Escarpé“: Hier bewahrheitet sich das alte Vorurteil, dass es durchaus junge Frauen gibt, die nicht nur bildschön sondern auch kriminell hinterhältig sind. Frauen, die auf dem Weg zu höchsten Wein-Königin-Ehren alles aus dem Wege räumen, was ihnen hinderlich sein könnte.
|
|

Mario Wurmitzer: Sechzehn
ISBN 978-3-971175-25-9
Roman, Hardcover
Format 13 x 21,5 cm, 158 Seiten
Preis: 12,00 Euro [D] / 12,35 [A]
Bei der absolut gelungenen Geschichte eines Jugendlichen, der ungewollt Vater wird, steht jedes Wort an der richtigen Stelle. Das findet sich selten!
Mario Wurmitzer aus Wien schrieb diesen Roman als 17-jähriger. Ein Roman nicht nur für jugendliche Leser!
DIE PRESSE ÜBER DEN ROMAN:
"Mario Wurmitzer - den Namen wird man wahrscheinlich in Österreich und überhaupt im deutschsprachigen Raum noch öfter hören."
österreichisches Frühstücksfernsehen "Cafe Puls"
Preise:
2010 Preisträger beim „jungen Literaturkarussell Niederösterreich“
2010 Shortlist beim Blattgold-Literaturpreis
2011 Finalist beim „compete20.11“
2011 Shortlist beim Wortlaut-Literaturpreis
2011 Preisträger beim Blattgold-Literaturpreis
2011 Arbeitsstipendium des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur
Leseprobe:
... Die hat Nerven, nach fünf Wochen wieder anzurufen und zu sagen, sie wolle noch etwas klären. Etwas klären? Kommt sie jetzt mit ihrem neuen Freund und erklärt mir, warum er besser ist als ich? Ich hatte das unwahrscheinliche Glück, sie nicht mehr zu treffen und ich habe mich lange genug mies gefühlt, aber One-Night-Stands sind etwas durchaus Normales. Wenn sie nicht weiß, dass es nicht mehr war, ist das nicht mein Problem. So werde ich argumentieren, wenn sie mir Vorwürfe macht. Sie interessiert mich nicht. Zum Glück habe ich mir eine dieser Teenagerkomödien angesehen, bei denen komischerweise immer dieselben Typen sich im Zuge einer Studentenverbindung das Hirn wegsaufen und sich dann als höheres Ziel den Geschlechtsverkehr setzen. Eindeutig Balsam für die Seele, wenn man sieht, wie einfach das sein kann. An einem One-Night-Stand ist nichts Böses dran. Ich bin nicht böse. Also ich wäre nicht böse, hätte ich keine Freundin gehabt. Ich habe ihr außerdem gesagt, wie ich zu ihr stehe und ich hatte lange genug Schuldgefühle wegen dem ganzen Scheiß. Aber auf alle Fälle muss ich mir nicht ewig schlecht vorkommen, wenn ich sehe, dass die da in den Teenie-FickKomödien überhaupt kein Problem haben. Vermutlich sehen sowohl Theri als auch ich das zu steif. Es war nur Sex, es war kein Sex in Verbindung mit Liebe, es war Ficken, es war kein Liebesakt oder so etwas, es war wahrscheinlich weniger, als ich denke. Obwohl mich immer, wenn ich daran denke, die Qualität aufs Neue frustriert. Mit Nicole hatte ich nie Probleme, aber wie ich mich so erinnere, ging es mit Theri erschreckend schlecht. Und auch wenn ich nicht mehr alles davon weiß, ich kann wohl mit Recht behaupten, es war sehr, sehr schlecht. Zumindest im Vergleich zum Sex mit Nicole. Da heißt es immer, es kommt darauf an, wie gut der Mann im Bett ist und dass für guten Sex die Hauptarbeit vom Mann geleistet werden muss und dann solche Qualitätsunterschiede beim Wechsel der Partnerin. Ich bin aber die gleiche männliche Person gewesen. Was sagt man dazu? Da stimmt was nicht. Wahrscheinlich ist man mit der einen Frau kompatibel, mit der anderen funktioniert es weniger gut, oder der Alkoholspiegel spielt dabei doch eine so wesentliche Rolle. Oder doch die Liebe? Aber das kann ich, obwohl ich noch jung und schwer verliebt bin, nicht glauben. Sex ist nicht zwangsläufig mit Liebe verbunden, es sind vielleicht verwandte Begriffe, aber mehr auch nicht. Es gibt sicher auch lieblosen, guten Sex. Ganz sicher. Siehe Pornographie. Nur der mit Theri war eben scheiße, aber, und damit tue ich mir selbst mit ziemlicher Sicherheit einen großen Gefallen, das darf ich ihr unter keinen Umständen an den Kopf werfen. Auch wenn sie wirklich nur gekommen ist, um sich noch mal mit mir auszusprechen, sprich: mich ein bisschen anzuschreien. Das traue ich ihr auch zu, ich traue ihr alles zu, ich kenne sie nicht, woher soll ich wissen, welches Verhalten jetzt für sie typisch wäre, welches zu ihr passen könnte? Sie hat eine SMS geschrieben, sie müsse noch etwas klären und sie komme um siebzehn Uhr. Sie hat nicht mal gefragt, ob es mir da passt. Das finde ich schon mal unhöflich. Aber ich habe mich auch nicht toll ihr gegenüber benommen, also sei ihr verziehen. Kann man sagen, deshalb sind wir jetzt quitt? Hm, eher nicht. Jetzt muss ich abwarten, bis sie auftaucht, bin doch recht gespannt, was sie mir mitzuteilen hat. Sie sitzt da, schaut mich nicht an, macht keine Anstalten, mit einer Unterhaltung zu beginnen, es ist, alles in allem, ein sehr, sehr seltsamer Moment.
„Also, was wolltest du mir sagen?“, eröffne ich das Gespräch, da ich nicht mehr glaube, dass sie von selbst zu reden beginnt.
„Hmm Stefan, ich muss dir etwas sehr Wichtiges erzählen.“
Ja! Ja! JA! Deswegen bist du doch da! Nun sag schon!
„Und was?“, stachle ich noch mal zum Weiterreden an, da sie schon wieder aufgehört hat.
„Sind deine Eltern zu Hause?“, will sie wissen.
„Nein, Papa arbeiten, Mama einkaufen. Wir sind mindestens noch eine gute halbe Stunde allein. Also was ist los?“
„Ich bin schwanger.“
„Du bist was?“
„Schwanger.“
|

Dorota Terakowska: Im Kokon
Roman
ISBN 978-3-971175-18-1
Hardcover mit Schutzumschlag
Format 13 x 21,0 cm, 256 Seiten
Preis: 19,95 Euro
"Erstaunlich schonungslos schildert Dorota Terakowska das Leben mit einem behinderten Kind. Acht Monate stand das Buch auf den Bestsellerlisten in Polen!" Märkische Allgemeine Zeitung
"Mit diesem Buch kann Menschen Mut gemacht werden zu einem Leben mit Behinderungen und Behinderten." Thüringer Allgemeine Zeitung
Schon als Eva auf der Entbindungsstation den ersten Blick auf ihre Tochter wirft, ahnt sie: Dieses Baby ist anders. Die Entscheidung für das Kind und für ein Leben mit der behinderten Myschka stellt nicht nur ihre Ehe, sondern ihr gesamtes Leben auf eine harte Probe. Nichts ist mehr wie es war. Myschka indessen beobachtet ihre Umwelt peinlich genau. Doch niemand versteht sie. Sprechen, tanzen wie ein Schmetterling und sich aktiv betätigen kann sie nur in der Welt, in die sie immer wieder innerlich entflieht: In der Welt der immerwährenden Schöpfung, deren Teil sie mehr und mehr zu werden scheint ...
Dorota Terakowska (1938 - 2004) wurde in Krakau geboren. Nach ihrem Studium der Soziologie wurde sie schnell zu einer der profiliertesten Journalistinnen ihres Landes. Mitte der 80er Jahre wandte sie sich endgültig der schriftstellerischen Arbeit zu. Schon mit ihrem ersten Kinderbuch („Oma Brigidas verrückte Reise durch Krakau“) erregte sie großes Aufsehen, die Erzählung „Der Herrscher des Lewaws“ gehört in Polen längst zur Schullektüre. Terakowskas Helden sind oft heranwachsende Außenseiter, die über Traumwelten, Fantasien und Krankheiten ihrem Alltag entfliehen. Ihre Bücher erreichten in Polen sensationelle Auflagen und wurden nicht nur mit vielen Preisen ausgezeichnet, sondern auch in zahlreiche andere Sprachen übersetzt.
„Im Kokon“ ist das erste Werk von Dorota Terakowska, das in deutscher Sprache erscheint.
"... kein Ratgeber, kein Arzt, nicht der ambitionierteste Down-Syndrom-Spezialist sagt mir, was im Inneren meiner Tochter steckt. Aber ich weiß auch so: Dort ist ein Schmetterling, den ich niemals sehen werde, versteckt wie in einem Kokon ..."
|

Nicolas Werner: Glück und Seligkeit.
Ein Schauspiel
2. Auflage
ISBN 978-3-971175-21-1
Hardcover
Format 12,4 x 21,5 cm, 80 Seiten
Preis: 9,90 Euro
Ein Durchschnittsmensch sucht das Glück. Er durchquert auf seiner beschwerlichen Reise die seltsamsten Stationen - in Fantasie und Realität. Ihm begegnen Menschen mit ihren Lastern und Fehlbarkeiten. Doch wo lässt es sich finden, das Glück?
Nicolas Werner schrieb dieses Schauspiel als 17jähriger.
Leseprobe:
Prolog
Ein kleines Dörfchen nah am Ort,
die Geschicht beginnet dort.
Menschen leben dicht an dicht,
sehen doch einander nicht,
spüren sie nur ihre Pein,
leben eine Welt voll Schein!
Leise hört man Leute klagen,
träumen stets von bessren Tagen,
fühln sich groß und sind doch klein,
so kann niemand glücklich sein.
Jeder lebt so Tag um Tag
wie er’s will und wie er’s mag.
Einer aber ist hier schlauer,
will durchdringen diese Mauer.
Ist’s ein Bauer, kleiner Mann;
fühlt sich auch nicht besser dran.
Beginnt er einen Kampf im Leben,
fängt nun an, nach Glück zu streben.
Ziehet los, auf seine Weise
Freud zu finden auf der Reise.
Wer bin ich?
(In des Bauern Stube. Der Bauer im Zimmer stehend und aus dem Fenster blickend.)
Bauer: Steh vorm Fenster tagelang,
zu bekämpfen meinen Zwang.
Ein kleiner Mensch auf dieser Welt,
Tag um Tag auf Glück bestellt,
achte ich’s als groß Geschenke,
dass ich bin und dass ich denke.
Ist es gleich ein Fluch und Segen,
sich die Welt zu überlegen.
Doch das Wirken meines Strebens
scheint am Ende stets vergebens.
Seh ich meine Nachbarn an,
lebt ein jeder wie er kann:
Immer nur auf sich bedacht,
gieren sie nach Ruhm und Macht.
Keine Zeit ist zu verschwenden,
bloß das Leben schnell beenden.
Was das Dasein selber schenkt,
wird verkannt und wird verdrängt.
Auch wenn sie mir Freud zerstören,
muss ich doch dazu gehören,
habe Angst und bin allein;
so kann ich nicht weiter sein.
Ein tiefes Loch in meiner Brust
beginnt zu stärken meinen Frust.
Als Mensch bin ich hier viel zu klein,
bin weder stark, noch kann ich’s sein!
Weit entfernt von Zweck und Sinn
steht die Sorg: „Wo soll ich hin?“
Bleibt mir auch zu fragen mich:
„Bin ich’s selbst? Und wer bin ich?“
...
|
|
|
|