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Marion Engelhardt: Wie der Wind möcht' ich tanzen
Gedichte und Grafiken
 
Die Gedichte und Grafiken von Marion Engelhardt regen dazu an, in einer kleinen Pause vom Alltag über das Leben, die Natur und den Alltag nachzudenken. Oder über den Sternenhimmel.
 
Format: 10 x 11 cm, 48 Seiten, mit 8 Farbgrafiken
Softcover, PREIS: 4,90 €
ISBN: 978-3-941175-10-5
 
Leseprobe: Sternenhimmel
 
In sternenklarer Nacht
erscheinen uns Legenden
in wahrer Lichterpracht,
zum ewigen Gedenken.
 
Auf geheimnisvollem Transparent
man die Zeichen der Vergangenheit
nur in dunkler Nacht erkennt,
in einem Bilderbuch der Zeit.

Frank Schroeder: Im Weinkeller
 
In neunzeiligen Reimen erzählt Frank Schroeder trunken-frivole Geschichten aus kühlen Gewölben: Da lässt sich eine alte Mäusedame noch einmal verführen; im Netz einer Spinne kommt es gar zum Mord an einer mit Wein abgefüllten Fliege! Das morsche Holzfass unterdessen schwingt sich zu schein-philosophischen Betrachtungen auf und erzählt unglaubliche Begebenheiten von Piraten, halbnackten Wakiki-Kanibalen, Dirnen und dicken Brüsten einer Galionsfigur, ehe es schließlich Zeuge wird, wie der Küster im Weinkeller seine Magd verführt. So erweisen sich die Geschichten aus dem Weinkeller als idealer Begleiter bei einem Abend zu zweit, bei Kerzenschein und einem Glas edlen Wein.
Auch als Hörbuch erhältlich!
 
 
Format: 17x 24 cm, 36 Seiten, Ill. v. Juliane Hundt;
Softcover mit transparentem Schutzumschlag, PREIS: 9,80 €
ISBN: 978-3-00-020421-0
 

Elke Kaminsky: Zwischen Wintern
 
Format: 12,5 x 21,5 cm, 70 Seiten
Hardcover, PREIS: 12,00 €
ISBN: 978-3-941175-27-3
 
Leseprobe: Möglicherweise
 
Möglicherweise
 
können manche Dinge
nicht mit Worten
eingefangen werden.
 
Sterne über einer Wüste
zum Beispiel,
mitten im Januar.
Wenn sie aufleuchten,
steigen, verblassen.
Oder der Mond,
ruht er über den Kakteen,
gesetzt von
einem unsichtbaren
Choreographen.
 
Nur der Puls tanzt
gegen das Herz.
Sprachlos.
 
 
Möglicherweise können manche Dinge nicht mit Worten eingefangen werden. Elke Kaminsky gelingt es dennoch. Ihr Bedürfnis zu schreiben ist deutlich spürbar.
„Zwischen Wintern“ verschmelzen Zeiten, entstehen Briefe ans Leben und sie weicht dabei auch den Brüchen in ihm nicht aus. Mit ihren Worten schafft Elke Kaminsky Raum zum Eintreten in Ahnen und Gewissheit der vielfarbigen Wege und Tiefe des Lebens. Das Ende ihres Lyrikbandes trägt die Hoffnung und Erkenntnis weiter, dass Begegnungen bleiben, nicht zuletzt die wertvollste:
Die mit uns selbst.  -  Kathrin Metz, Leonberg 2010