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Silvia Zimmermann: Geschichte der
Freiwilligen Feuerwehr zu Ziesar
1880 - 2010
130 Jahre Feuerwehrgeschichte der Stadt Ziesar werden hier dargestellt. Ausführlich schildert die Autorin ausgewählte Brände in der Region im westlichen Brandenburg sowie die Entwicklung der Wehr anhand historischer Dokumente und Abbildungen. Eine Technik-Liste und die Geschichte der angeschlossenen Wehren von Köpernitz, Glienecke und Bücknitz ergänzen den Band.
Leseprobe:
Das große Feuer vor 150 Jahren
Schreckensschreie hallten durch die Nacht: Es war ein schöner Sommertag, der 16. Juli im Jahre 1789. Man war mitten in der Ernte. Auf den Feldern wurde Wintergerste geschnitten, wurden Rüben gehackt; schon rumpelten die ersten hochbeladenen Wagen den heimatlichen Gehöften zu. Still lagen die Straßen des Städtchens Ziesar, alles, was zufassen konnte, war auf den Feldern. Selbst die Kinder, die sonst zwischen den kleinen Giebelhäusern herumtollten, halfen, so gut sie konnten, bei der Ernte. Gegen Abend, als die Sonne sich langsam dem Horizont näherte und Bauern, Mägde und Knechte nach des Tages Last und Mühe dem heimatlichen Hof zustrebten, machte sich ein leichter Wind auf. In der Ferne grollten die ersten Donnerschläge. Am westlichen Himmel stand eine schwarze Gewitterwand. Bald lag das Städtchen in tiefstem Frieden, die Bewohner schliefen nach der Erntearbeit aus.
Da gellten in der lautlosen Stille der Nacht die Sturmglocken durch die Stadt, Schreckensschreie hallten durch verlassene Straßen: Feuer! Feuer! Im Dachstuhl eines Hauses war wahrscheinlich durch einen Blitzschlag ein Brand entstanden, der mit rasender Geschwindigkeit um sich griff. Die Bewohner standen dem wütenden Element hilflos gegenüber. Der starke Wind trieb die Flammen von Haus zu Haus, die alten Eichenbalken brannten lichterloh. In kurzer Zeit stand die halbe Stadt in Flammen. Roter Feuerschein stand am Himmel, von riesigen schwarzen Rauchwolken unterbrochen. Nur dem tatkräftigen Eingreifen der Bewohner aus den Nachbarorten, die nach dem Hallen der Sturmglocken zu Hilfe geeilt waren, war es zu verdanken, daß die übrigen Häuser gerettet werden konnten. Als die letzten Flammen erloschen waren, lagen 24 Gehöfte mit Scheunen und Ställen in Schutt und Asche.
Format: 19 x 24 cm, 160 Seiten mit 220 Farb- und historischen s/w-Abb.,
Hardcover, PREIS: 19,90 €
ISBN 978-3-941175-36-5
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Walter Lauche: Man kann im Leben gar nicht genug verpassen
Bilder, Geschichten, Gedichte, Reden, Briefe …
"Geboren wurde ich als Sohn von Rudolf Lauche und seiner Frau Elisabeth in Eisgrub in Südmähren am 26. Januar 1939. Durch die Kriegswirren des Jahres ‘45 wurde die
Familie nach Norddeutschland in die Nähe von Braunschweig verschlagen. Schulbesuch, Abitur und der Anfang eines Kunststudiums vollzogen sich in dieser Stadt.
Danach studierte ich 3 Jahre an der Hochschule für Bildende Künste in Westberlin bei Prof. Schrieber, einem Plastiker. Als ich nach 3 Jahren immer noch keine große Neigung zur Bildhauerei zeigte, schmiss er mich faktisch aus seiner Klasse. Wir trennten uns aber im Guten. 2 Jahre lebte ich vom Jobben und minimalen Verkaufserfolgen.
Ostberlin und überhaupt der Osten übten auf mich eine magische Anziehungskraft aus, und so übersiedelte ich nicht nur aus politischer Überzeugung im Jahre ‘65 in die DDR. Es war ein Sprung ins kalte Wasser, aber ich bin nicht untergegangen, und im Nachhinein möchte ich sagen - es waren meine besten Jahre. Erlebt habe ich hier 1 ½ Jahre Produktionsarbeit im Edelstahlwerk „8. Mai“ Freital. Ein Jahr friedliche Koexistenz mit Prof. Bergander an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Heirat. Geburt einer Tochter. Geburt eines Sohnes. Häusle bauen. Nach 12 Jahren Ehescheidung. Kauf eines Bauernhauses in Neu-Rietz bei Treuenbrietzen. Zweite Ehe. Noch eine Tochter, die mit 3 Jahren Tante wurde.
So lebe ich jetzt ein wenig wie ein Bauer auf dem Lande.
Im Sommer male ich Sonnenblumen, im Winter Schneebilder mit Schneemännern, im Frühjahr Kirschblüten und grüne Felder und im Herbst verschlammte Teiche.
Darüber hinaus malte Walter Lauche auch: Angela Merkel (im Buch abgebildet), Nina Hagen, Maria Callas, Louis Armstrong, Heinrich Böll, Elvis Presley, Günter Grass (im Buch abgebildet), Landschaften seiner Heimat, Sillleben und vieles andere.
Format: 20 x 21 cm, 168 Seiten mit 27 Farb- und 35 s/w-Abb.,
Hardcover, PREIS: 19,90 €
ISBN 978-3-941175-32-7
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Berthold Noeske: "Als Opposition noch chancenlos war"
Selten zuvor sind die Sowjetische Besatzungszone und die frühe DDR aus einer solch persönlichen Sicht heraus geschildert worden. Berthold Noeske berichtet aber nicht nur aus eigenem Erleben, sondern verarbeitet zugleich seine jahrelangen Recherchen in Behörden und Archiven sowie zahllose Gespräche mit Zeitzeugen. Der Ort des Geschehens - Eberswalde - steht dabei symbolisch für die Zustände im gesamten deutschen Osten zwischen Kriegsende und Mauerbau, für die Zeit, in der Opposition noch chancenlos war.
Format: 15,5 x 21,5 cm, 300 Seiten,
engl Broschur, PREIS: 19,90 €
ISBN 978-3-941175-17-4
Pressestimmen:
"Es gelingt Noeske, ein eindrucksvolles Bild der Zeit entstehen zu lassen. Von der Bodenreform über Bespitzelungen in der Kirche bis zur Schließung der forstwirtschaftlichen Fakultät spannt sich der Bogen." Märkische Oderzeitung
"Ein Buch, das man sich an jeder Schule wünscht." Zeitung am Samstag
"Vielen Dank für dieses Buch! Sie haben nicht nur vielen Menschen ein Denkmal gesetzt, weiteres Nachdenken und Nachforschen angeregt, öffentlich eine Diskussion angestoßen, sondern Ihrer Geburtsstadt ein großes Geschenk gemacht. Ihr Buch war ein Aha-Erlebnis!" Brief eines Betroffenen [F.G.] aus Eberswalde
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Gerhard Dorbritz: Schicksale Teil I
Dokumentation über das Zwangsarbeiterlager Roederhof in Belzig
Das Zwangsarbeiterlager Roederhof in Belzig war ein Außenlager des Konzentrationslagers Ravensbrück. Die Zusammenstellung von Dokumenten und Berichten von Zeitzeugen erinnert an eines der schwärzesten Kapitel deutscher Geschichte und ist Mahnung an heutige Generationen. Mit zahlreichen Abbildungen und Fotos.
Format: 15 x 21 cm, 124 Seiten,
Softcover, PREIS: 6,00 €
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Gerhard Dorbritz: Schicksale Teil II
Dokumentation über das Zwangsarbeiterlager Roederhof in Belzig
Das Zwangsarbeiterlager Roederhof in Belzig war ein Außenlager des Konzentrationslagers Ravensbrück. Die Zusammenstellung von Dokumenten und Berichten von Zeitzeugen erinnert an eines der schwärzesten Kapitel deutscher Geschichte und ist Mahnung an heutige Generationen. Mit zahlreichen Abbildungen und Fotos.
Der 2. Teil ergänzt Teil 1 mit neuen, weiterführenden Dokumenten und Fotos.
Format: 15 x 21 cm, 120 Seiten, Softcover, PREIS: 7,50 €,
ISBN 978-3-941175-23-5
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Günter Holtz: Olympiade der Hybris
Jochen Kleppers dichterische Kritik an den Berliner Sommerspielen 1936. Text, Entstehung und Hintergründe der "Olympischen Sonette".
Am 2. August 1936 wandert Jochen Klepper, Journalist, Romancier und Dichter geistlicher Lieder, die Straße "Unter den Linden" entlang, überwältigt und aufgewühlt durch den Anblick eines Flaggenschmucks von noch nie gesehenem Ausmaß. In den folgenden Tagen verdichten sich diese Eindrücke zu Visionen geschichtlicher und kommender Verhängnisse. Ergänzt durch 23 historische Fotos.
Format: 11,5 x 18,5 cm, 148 Seiten, Hardcover, PREIS: 19,50 €
ISBN: 978-3-00-023994-6
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Rolf Ansorge: Klemmkucheneisen & Klemmkuchen im Fläming
Kulturhistorisch interessant sind im Fläming die bis in unsere Zeit gebräuchlichen Backgeräte mit ihren zangenförmigen Griffen. Sie werden hier Klemmkucheneisen oder kurz Klemmeisen genannt. Mit ihnen wurden zum Jahreswechsel, vor allem zu Fastnachten, aber auch zu anderen festlichen Anlässen waffelartige Kuchen über dem offenen Feuer gebacken. Dieser alte Brauch ist weitgehend erhalten geblieben. Der Autor hat über 900 dieser individuell gestalteten Backgeräte fotografisch erfasst. Segenssprüche, aber auch Abbildungen von Kirchen, Mühlen und anderen Gebäuden, Tieren oder Selbstporträts der Schmiede finden sich auf den Eisen. Die schönsten werden in diesem Buch vorgestellt, die Symbolik der verwendeten Schmuckmotive wird erläutert und es wird beschrieben, wie sich im Motivschatz dieser Klemmkucheneisen die Wertevorstellungen, das soziale Umfeld und das tägliche Leben ihrer Besitzer widerspiegeln.
Format: 20,5 x 22,5 cm,
124 Seiten mit zahlreichen, teils farbigen Abb., Hardcover,
PREIS: 12,00 €,
ISBN 3-00-017967-4
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Jens Michalski: Andrew Thorndike und der implodierte "Vulkan"
Politische Entführung? Spionage? Rache?
Andrew Thorndike (1909-1979) - arbeitsbesessener Regisseur, Drehbuchautor, Szenarist, Kameramann und Fotograf - kehrte Ende 1948 nach mehrjähriger sowjetischer Kriegsgefangenschaft nach Deutschland, in die Sowjetische Besatzungszone zurück.
Kurz darauf bekam er eine Anstellung bei der Deutschen Film AG (DEFA), die ihm einen traumhaften Aufstieg in der Ära Walter Ulbrichts ermöglichte. Sein Filmwerk ("Wilhelm Pieck - Aus dem Leben unseres Präsidenten", "Unternehmen Teutonenschwert", "Urlaub auf Sylt" u. a.) ist nicht unumstritten. Ahnungslos wurde Andrew Thorndike als Bürger der DDR mit einem gefälschten Telegramm nach Westberlin gelockt, dort verhaftet und in einen Kriminalfall mit politischen Dimensionen verwickelt, der 1953 die noch junge Bundesrepublik erschütterte - als ein Beschuldigter der
Spionage-Aktion "Vulkan".
Format: 11,5 x 18,5 cm, 194 Seiten,
33 Abb., Softcover, PREIS: 19,00 €,
ISBN: 978-3-941175-03-7
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Silvia Zimmermann: Vom Brunnen zur zentralen Wasserversorgung
Geschichte und Geschichten rund um das Wasser von Ziesar
Wasser ist eine Grundvoraussetzung für alles Leben. Die Förderung und Verteilung von Wasser war deshalb von jeher eine elementare Bedingung für das Wirtschaften und Wohnen in den Städten und Dörfern. Seit 1060 Jahren nutzen die Ziesaraner das Wasser für ihre eigenen Zwecke, zum Trinken, zum Kochen, zum Baden, zum Gießen, zum Tränken des Viehs usw. Die Geschichte der Wasserversorgung von den ersten Quellen und Pumpen bis hin zu den heutigen Systemen wird ergänzt durch 64 Abbildungen.
Format: 15 x 21 cm, 80 Seiten,
Softcover, PREIS: 9,90 €
ISBN 978-3-941175-08-2
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Bärbel Kraemer (Hrsg.): 100 Jahre Elektrizität in Belzig
... im Juni, wenn die Rosen blühn, wird das Elektrische erglühn ...
Es werde Licht! Die Geschichte des elektrischen Stroms in Belzig im Hohen Fläming: Von den ersten, noch zaghaften Anfängen, bis hin zum Hochleistungssystem unserer Tage. 100 Jahre elektrischer Strom! Ill. mit zahlreichen Fotos und Abb.
Format: 15 x 21 cm, 100 Seiten,
Softcover, PREIS: 10,00 €
ISBN 978-3-941175-02-0
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Silvia Zimmermann: Erste Lichtblicke
100 Jahre Stromversorgung in Ziesar
Es werde Licht! 1906 wurde das Elektrizitätswerk Ziesar fertiggestellt und brachte den Bewohnern der Region etwas Ungewohntes: Elektrischen Strom! Geschichten und Geschichte dieser Entwicklung werden im vorliegenden Band geschildert. Mit zahlreichen Abbildungen und Fotos.
Format: 15 x 21 cm, 68 Seiten,
Softcover, PREIS: 7,50 €
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